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Cerebralparese

Infantile Zerebralparese ICP

Zerebralparese

Def:

Eine Zerebralparese ist ein Syndrom, das nach einer Hirnschädigung, infolge von hypoxischen, ischämischen und/oder traumatischen Ereignissen eintreten kann.

Allgemein:

Daher auch die Bezeichnung:

- hypoxisch-ischämische-Enzephalopathie

- Das Gewebe im Gehirn leidet unter Sauerstoffmangel und Minderdurchblutung

In der heutigen Zeit werden auch andere nicht progrediente erworbene motorische Störungen im Säuglings - und Kleinkindsalter damit bezeichnet.

Perinatalen Hirnschäden (Frühgeburtlich) äußern sich in motorischen aber auch geistigen Störungen. Wobei hier auch begleitbehinderungen wie Störungen des Seh-und Hörvermögens und progrediente orthopädische Mißbildungen vorhanden sein können.

Pathologie:

Die Läsionen lassen sich in 5 Hauptgruppen einteilen:

1. Nervenzellnekrosen

2. Status marmoratus

3. Grenzoneninfarkte

4. periventrikulare Leukomalazie

5. fokale ischämische Herde